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Mond-Wissen

Halbmond

Als Halbmond bezeichnet man umgangssprachlich die Phasen, in denen genau die Hälfte der sichtbaren Mondscheibe beleuchtet ist.

Der Halbmond ist kein eigener Bahnpunkt, sondern der gängige Begriff für die beiden Viertelphasen, also das erste und das letzte Viertel. In beiden Fällen bilden Sonne, Erde und Mond einen rechten Winkel, sodass von der Erde aus genau eine Hälfte der sichtbaren Scheibe hell erscheint. Es gibt deshalb zweimal pro Monat einen Halbmond.

Der zunehmende Halbmond steht am Abendhimmel mit rechts beleuchteter Seite, der abnehmende Halbmond am Morgenhimmel mit links beleuchteter Seite, jeweils von der Nordhalbkugel aus gesehen. An der geraden Tag- und Nachtgrenze treten die Schatten der Krater besonders deutlich hervor, was den Halbmond zum beliebten Beobachtungsziel macht.

Das Wichtigste

  • 🌙 Sammelbegriff für erstes und letztes Viertel.
  • 🌙 Genau die Hälfte der sichtbaren Scheibe ist beleuchtet.
  • 🌙 Sonne, Erde und Mond stehen im rechten Winkel zueinander.
  • 🌙 Pro Mondzyklus gibt es zwei Halbmonde, einen zunehmenden und einen abnehmenden.
  • 🌙 An der geraden Lichtgrenze sind Mondkrater besonders gut zu erkennen.

Der Halbmond verbindet die beiden Viertelphasen und ist gerade für Fernglas und Teleskop reizvoll. Trotz des Namens sehen wir dabei ein Viertel der gesamten Mondkugel.

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