Mond-Wissen
Mondoberfläche
Die Mondoberfläche besteht aus hellen Hochländern, dunklen Ebenen und vielen Kratern.
Die Mondoberfläche gliedert sich grob in zwei Gebiete. Die hellen, stark verkraterten Hochländer sind die ältesten Regionen des Mondes. Die dunklen Flecken, die mit bloßem Auge sichtbar sind, heißen Maria, lateinisch für Meere, obwohl sie kein Wasser enthalten. Sie sind erstarrte Lavaebenen, die einst aus dem Mondinneren aufstiegen.
Die unzähligen Krater stammen überwiegend von Einschlägen von Asteroiden und Meteoriten. Da der Mond kaum Atmosphäre, kein Wasser und keine Plattentektonik besitzt, werden diese Spuren über Milliarden Jahre kaum abgetragen. Eine feine Staubschicht aus zertrümmertem Gestein, der sogenannte Regolith, bedeckt weite Teile der Oberfläche.
Das Wichtigste
- 🌙 Helle Hochländer sind die ältesten und am stärksten verkraterten Regionen.
- 🌙 Dunkle Maria sind erstarrte Lavaebenen ohne Wasser.
- 🌙 Krater stammen überwiegend von Einschlägen aus dem All.
- 🌙 Eine Staubschicht aus Regolith bedeckt große Flächen.
Weil Erosion fast vollständig fehlt, ist die Mondoberfläche ein gut erhaltenes Archiv der Geschichte des Sonnensystems. Schon ein Fernglas zeigt viele Krater und die Grenzen der Maria deutlich.
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