Mond-Wissen
Wie entstehen Mondphasen
Mondphasen entstehen durch den wechselnden Blickwinkel auf den beleuchteten Mond.
Die Sonne beleuchtet immer genau eine Hälfte des Mondes. Während der Mond die Erde umläuft, ändert sich der Winkel, unter dem wir auf diese beleuchtete Hälfte schauen. Mal sehen wir sie voll, mal nur teilweise, mal gar nicht. Genau dieser wechselnde Blickwinkel erzeugt die Mondphasen, nicht etwa ein Schatten der Erde.
Beim Neumond steht der Mond zwischen Erde und Sonne, seine beleuchtete Seite zeigt von uns weg. Beim Vollmond steht die Erde zwischen Sonne und Mond, sodass wir die volle beleuchtete Scheibe sehen. Dazwischen liegen die Sichel- und Halbmondphasen. Ein häufiges Missverständnis ist, der Erdschatten verursache die Phasen, das trifft jedoch nur bei einer Mondfinsternis zu.
Das Wichtigste
- 🌙 Die Sonne beleuchtet stets genau eine Hälfte des Mondes.
- 🌙 Der wechselnde Blickwinkel erzeugt die sichtbaren Phasen.
- 🌙 Neumond steht zwischen Erde und Sonne, Vollmond gegenüber der Sonne.
- 🌙 Der Erdschatten verursacht nur Finsternisse, nicht die Phasen.
Das Verständnis der Geometrie löst das verbreitete Missverständnis vom Erdschatten auf. Die Mondphasen sind reine Beleuchtungsperspektive, die sich im Lauf des synodischen Monats stetig wandelt.
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