Mond-Wissen
Neumond
Beim Neumond kehrt der Mond seine dunkle Seite zur Erde und ist am Taghimmel praktisch nicht zu sehen.
Der Neumond entsteht, wenn der Mond zwischen Erde und Sonne steht. Die von der Sonne beleuchtete Hälfte zeigt dann von uns weg, sodass die erdzugewandte Seite dunkel bleibt. Weil der Mond zugleich am Taghimmel nahe der Sonne steht und nur als schmale, unbeleuchtete Scheibe vorhanden ist, lässt er sich mit bloßem Auge nicht erkennen.
Der Neumond markiert den Beginn eines neuen Mondzyklus. In den folgenden Tagen wandert der Mond auf seiner Bahn weiter, und am Abendhimmel taucht die erste schmale Sichel des zunehmenden Mondes auf. Steht der Mond beim Neumond genau auf einer Linie mit Sonne und Erde, kann er die Sonne verdecken und es kommt zu einer Sonnenfinsternis.
Das Wichtigste
- 🌙 Mond steht zwischen Erde und Sonne, seine dunkle Seite zeigt zur Erde.
- 🌙 Der Neumond ist mit bloßem Auge nicht sichtbar.
- 🌙 Er bildet den Startpunkt eines neuen synodischen Monats.
- 🌙 Nur beim Neumond ist eine Sonnenfinsternis möglich.
- 🌙 Kurz danach erscheint die erste Sichel des zunehmenden Mondes am Abend.
Der Neumond ist der Anfang des Mondzyklus und zugleich die dunkelste Phase. Wegen des fehlenden Mondlichts gilt er Sternfreunden als ideale Zeit für die Beobachtung schwacher Himmelsobjekte.
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