Mond-Wissen
Vollmond
Beim Vollmond zeigt der Mond seine komplett beleuchtete Seite zur Erde und erscheint als runde Scheibe am Himmel.
Ein Vollmond entsteht, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht und die uns zugewandte Mondhälfte vollständig von der Sonne angestrahlt wird. Der Mond geht dann ungefähr bei Sonnenuntergang auf und bei Sonnenaufgang unter, weil er der Sonne am Himmel gegenübersteht. Der scheinbar weiße Schein ist reflektiertes Sonnenlicht, denn der Mond besitzt kein eigenes Licht.
Genau genommen ist der Mond nur für einen kurzen Augenblick exakt voll. Für das bloße Auge wirkt die Scheibe jedoch über etwa drei Nächte rund. Von einem Vollmond bis zum nächsten vergehen im Mittel 29,5 Tage, die Länge des synodischen Monats. Steht der Mond dabei genau im Erdschatten, kommt es zu einer Mondfinsternis.
Das Wichtigste
- 🌙 Erde steht zwischen Sonne und Mond, die zugewandte Seite ist voll beleuchtet.
- 🌙 Vollmond geht etwa zu Sonnenuntergang auf und zu Sonnenaufgang unter.
- 🌙 Der exakte Vollmond dauert nur einen Moment, dem Auge erscheint er drei Nächte rund.
- 🌙 Abstand zweier Vollmonde beträgt im Mittel 29,5 Tage.
- 🌙 Der oft behauptete Einfluss auf den Schlaf ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.
Der Vollmond ist die hellste Mondphase und prägt viele Kalender und Bräuche. Sein Einfluss auf Natur und Mensch wird häufig überschätzt, astronomisch ist er aber präzise berechenbar.
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