Mond-Wissen
Gezeiten und Mond
Die Anziehungskraft des Mondes ist der Hauptmotor für Ebbe und Flut der Meere.
Die Gezeiten entstehen, weil die Gravitation des Mondes auf der erdzugewandten Seite stärker wirkt als auf der erdabgewandten. Dieser Unterschied verformt die Wasserhüllen der Ozeane zu zwei Flutbergen, die der Erde gegenüberliegen. Da sich die Erde unter diesen Bergen dreht, durchläuft jeder Küstenort an einem Tag rund zweimal Flut und zweimal Ebbe.
Die Sonne trägt etwa zur Hälfte der Mondwirkung bei. Stehen Sonne, Erde und Mond bei Voll- oder Neumond auf einer Linie, addieren sich ihre Kräfte zur besonders starken Springtide. Bei Halbmond stehen sie im rechten Winkel, ihre Wirkungen schwächen sich ab, und es entsteht die schwächere Nipptide.
Das Wichtigste
- 🌙 Zwei Flutberge umlaufen die Erde, daher gibt es meist zweimal täglich Hochwasser.
- 🌙 Der Mond trägt etwa doppelt so stark zu den Gezeiten bei wie die Sonne.
- 🌙 Springtide bei Voll- und Neumond, Nipptide bei den Halbmondphasen.
- 🌙 Küstenform und Meerestiefe verstärken oder dämpfen den örtlichen Tidenhub erheblich.
Die Gezeiten sind der deutlichste und physikalisch am besten belegte Einfluss des Mondes auf die Erde. Der mittlere Mondtag dauert rund 24 Stunden und 50 Minuten, weshalb sich die Hochwasserzeiten jeden Tag etwas verschieben.
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Mondumlauf
Wie lange der Mond für eine Erdumrundung braucht und warum es zwei verschiedene Umlaufzeiten gibt.
Der Mond als Erdtrabant
Der Mond ist der einzige natürliche Satellit der Erde und ungewöhnlich groß im Verhältnis zu ihr.
Vollmond
Die voll beleuchtete Mondscheibe, wenn Erde zwischen Sonne und Mond steht.